Mein Weg zur Hebamme – klar, zugewandt, menschlich
Bevor ich Hebamme wurde, war ich viele Jahre in ganz anderen Bereichen tätig:
im Service der gehobenen Gastronomie und Hotellerie, etwa im Restaurant Steirereck oder im Interalpen Hotel Tyrol. Später als Centre Manager bei Regus Business Centre und als Office Manager bei der Unternehmensberatung d-fine.
Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen. Sie haben meinen Blick geschärft – für Menschen, Situationen und Abläufe.
Ich habe gelernt, wie wichtig Ruhe, Übersicht und Kommunikation auf Augenhöhe sind – gerade dann, wenn es darauf ankommt.
Was mich dabei immer begleitet hat, ist meine soziale Stärke:
Ich arbeite gerne mit Menschen, höre aufmerksam zu und übernehme Verantwortung.
Mit der Zeit wurde mir klar:
Ich möchte näher am Menschen arbeiten.
Das führte mich zum Studium der Hebammenwissenschaft an die Hochschule Campus Wien – und schließlich in den Kreißsaal sowie in die Freiberuflichkeit.
Seit 2018 betreue ich in der Klinik Donaustadt Schwangere, Risikoschwangere, Gebärende und Wöchnerinnen.
Diese Klinik wählte ich bewusst wegen ihres klaren Fokus auf die natürliche vaginale Geburt – auch bei Zwillingen oder Beckenendlage, wenn die Voraussetzungen stimmen.
2025 schloss ich zudem das Masterstudium Gesundheitsmanagement und integrierte Versorgung an der Hochschule Burgenland ab. Damit verband ich meine praktische Erfahrung im Kreißsaal mit einem tieferen Verständnis für Organisation, Qualität und Zusammenarbeit im Gesundheitssystem.
Ich verbinde Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen mit Frische, Leichtigkeit und Professionalität.
Ich begleite Frauen und Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – mit klarem Kopf, offenem Herzen und einem Gespür für das, was jede Familie gerade braucht.
Mein Ziel ist es, das körperliche und seelische Wohl von Frauen, Männern und Kindern zu stärken – mit allem, was dazugehört: offene und ehrliche Beratung, praktische Hilfe sowie ein klarer Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung.
Als erste männliche Hebamme Österreichs – und bis heute einer von nur ganz wenigen – sehe ich mich als wertvolle Ergänzung zu meinen Kolleginnen. Ruhig, engagiert und offen begleite ich werdende Familien auf Augenhöhe – mit Respekt für jede Geschichte und Lebensrealität.
Ich arbeite evidenzbasiert und orientiere mich am natürlichen Verlauf. Wenn etwas davon abweicht oder über den üblichen Rahmen hinausgeht, ziehe ich andere Fachpersonen hinzu – klar, transparent und immer zum Wohle aller Beteiligten.
Wichtig ist mir vor allem eines: dass sich Menschen sicher, gesehen, gehört und ernst genommen fühlen – mit allem, was sie mitbringen.
Ich freue mich auf die Begegnungen, Geschichten und Wege, die wir ein Stück gemeinsam gehen.
Erreichbarkeit
Ich bin für meine betreuten Familien in der Regel gut erreichbar – in besonderen Situationen auch außerhalb der regulären Tageszeit. Während Klinikdiensten oder Terminen kann es zu Verzögerungen kommen, ich melde mich jedoch verlässlich, sobald es möglich ist. Sollte ich während des Betreuungszeitraums verhindert sein, informiere ich rechtzeitig und stelle eine vertrauensvolle Vertretung mit Kontaktdaten vor.
Kontaktaufnahme
In dringenden Fällen bitte ich um telefonische Kontaktaufnahme – so kann ich am schnellsten reagieren. Nicht jede Anfrage lässt sich sofort beantworten, da ich mir für jede Rückmeldung Zeit nehme. Sollte ich keine Kapazitäten haben oder der Betreuungsort zu weit entfernt sein, vermittle ich gerne Kolleg*innen.
Verbindlichkeit
Ich bitte darum, im Sinne einer klaren und stabilen Betreuung nicht mehrere Hebammen parallel anzufragen oder sich mehrfach anzumelden. Ein bewusster und verlässlicher Umgang ermöglicht es uns Hebammen, alle Familien bestmöglich zu begleiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.